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Seit Juni 1992 existiert auf einer Anhöhe über dem Nordostufer des Starnberger Sees eine kleine Sternwarte. Auf dem Grundstück der Gemeinde Berg stehen abseits störender Lichtquellen eine Beobachtungskuppel und zwei Rolldachhütten. Die Gebäude beherbergen verschiedenste Teleskope für die Himmelsbeobachtung: vom 5-Zoll-Refraktor bis zum 16-Zoll-Schmidt-Cassegrain-Spiegelteleskop. Mittlerweile zählt der Verein mehr als 80 Mitglieder, von denen einige in ehrenamtlicher Arbeit an den öffentlichen Führungen mitwirken.


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Unser nächster Sternwartenstammtisch findet
am 23. Juni 2016 um 19:30 Uhr im Gasthof Alter Wirt in Höhenrain statt.  

Alle Mitglieder und interessierte Besucher sind herzlich willkommen!

Am 9. Mai 2016 konnte in Berg ein seltenes Himmelsphänomen beobachtet werden: ein Merkurtransit. Der innerste Planet Merkur befand sich dabei für einige Stunden genau zwischen Erde und Sonne.

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Zeiten (MESZ) des Merkurtransits am 9. Mai 2016 (Quelle: Vereinigung der Sternfreunde)

Los ging es um genau 13:12 Uhr. Am linken Rand der Sonnenscheibe erschien ein kleiner schwarzer Schatten, der langsam nach rechts unten wanderte.

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Über 30 Mitglieder und Besucher beobachteten das Ereignis mit den zahlreichen Sonnenteleskopen der Sternwarte.

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Ab 16 Uhr zog der Himmel langsam zu und es wurde immer schwieriger, den Planeten vor der Sonnenscheibe zu erkennen. Das hatte aber keinen Einfluß auf die gute Stimmung an der Lindenallee!

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Für alle, die das Ereignis verpasst haben, gibt es einen kleinen Trost: Am 11. November 2019 wäre die nächste Gelegenheit, einen Merkurtransit zu sehen!

(Fotos: Hans-Christian Lemm, Benno Ruhdorfer)

Die Eta-Aquariiden sind ein Sternschnuppenstrom der auf den berühmten Halleyschen Kometen zurückgeht. Der Name Aquariiden weist auf den Radianten (scheinbaren Ursprungsort der Meteore am Himmel) im Sternbild Wassermann (lat. Aquarius) nahe des Sterns ETA-Aquarii hin. Da der Radiant bei uns nur eine geringe Höhe über dem Südhorizont erreicht, sieht man die Sternschnuppen meist in sehr flachen Winkeln fallen, was den Eindruck erweckt, als hätten sie sehr lange Bahnen.

Die Meteore sind bei uns fast nur am Morgen, etwa 1 Stunde vor Dämmerungsanbruch zu sehen. Das Maximum von 10-15 Meteore pro Stunde ist am 6. Mai zu erwarten.

Quelle: Wikipedia

Seit Mitte Oktober 2015 steht unseren Mitgliedern und Besuchern ein neues Teleskop zur Verfügung. Mit einer Öffnung von 16 Zoll (40 cm) und einer Brennweite von 4 Metern handelt es sich um das leistungsfähigste optische Instrument, dass je auf der Sternwarte Berg eingesetzt wurde!

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Das Schmidt-Cassegrain Spiegelteleskop LX200 der Firma Meade ist eine Spende des ehemaligen Leiters der Münchner Sternwarte, Peter Stättmayer. Er betrieb das Gerät über viele Jahre in seiner privaten Beobachtungshütte in Herrsching am Ammersee. Nach Auflösung der Station stellte er unserer Sternwarte das Teleskop - inklusive einer tragfähigen Montierung - zur Verfügung. Im Gegenzug beteiligten sich unsere Mitglieder am Abriss des alten Gebäudes.

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In den letzten Monaten wurde das Gerät umfangreich umgebaut und die Berger Rolldachhütte für das neue Teleskop vorbereitet. So wurde die Montierung mit neuen Motoren und einer dazu passenden Steuerung ausgestattet und in der Hütte ein neuer Betonsockel gegossen.

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Nach Montage, umfangreicher Justage und Tests ist unser neues Flaggschiff mit dem Namen "Peter 16" jetzt einsatzbereit. Wir freuen uns darauf, unseren Besuchern den Himmel über Berg jetzt noch näher bringen zu können!  

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Fotos: Benno Ruhdorfer