Christian-Jutz-Volkssternwarte Berg e.V.

Das Fenster ins Weltall

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September 2011

Der Sternenhimmel im September 2011

Nach den hellen Sommernächten wird es im September wieder deutlich früher dunkel. Bereits gegen 21.30 Uhr kann man die meisten Sternbilder sehen. Früh am Abend ist es am Himmel immer noch Sommer, was man gut am Sommerdreieck mit Wega in der Leier, Deneb im Schwan und Atair im Adler erkennen kann. Zu späterer Stunde steht das große „Herbstviereck“ hoch am Himmel. Drei seiner Sterne gehören zum Sternbild Pegasus, die linke obere Ecke dagegen zur Lichterkette der Andromeda.

Unterhalb von Pegasus und Andromeda stehen die Tierkreissternbilder Steinbock, Wassermann und Fische. Alle drei Sternbilder sind aber nur mit so schwachen Sternen gesegnet, dass man einen ziemlich dunklen Beobachtungsort braucht, um sie am Himmel zu finden. An helleren Sternen in dieser Gegend fällt einzig Diphda im Sternbild Walfisch auf. Sehr nah am Horizont kann man außerdem die helle Fomalhaut im Südlichen Fisch funkeln sehen. Weit im Osten, zwischen Widder und Walfisch, glänzt auffällig der Riesenplanet Jupiter.

Planeten im September 2011

  • Merkur taucht Anfang September am nordöstlichen Morgenhimmel auf. Die beste Beobachtungszeit ist vom 4. bis 9. September, wobei Merkur am 9. dem Löwenhauptstern Regulus besonders nahe kommt.
  • Venus kann frühestens Ende Oktober wieder am Abendhimmel gefunden werden.
  • Mars durchquert die Zwillinge und tritt dann in den Krebs ein. Er ist Planet des Morgens.
  • Jupiter steht zwischen Widder und Walfisch und ist so gut wie die ganze Nacht zu sehen.
  • Saturn beendet im September seine Abendsichtbarkeit, da ihn die Sonne zunehmend einholt.
  • Uranus kommt Ende September in Opposition. Er steht in den Fischen.
  • Neptun hat seine Opposition gerade hinter sich und kann weiterhin im Wassermann gefunden werden.

(Quelle: Vereinigung der Sternfreunde e.V.)